Spielbericht und Saisonabschluss - Was für eine MEGA Zeit
Der Vorhang fällt – Ende aus, das war’s!
VIZEMEISTER in der E-Jugend KreisligaA
Schluss mit dem kleinen Ball in Größe „Null“.
Schluss mit angehängten Torlatten.
Schluss mit der offenen Eins-gegen-eins-Manndeckung über das ganze Feld.
Ein letztes Mal E-Jugend. Ein letztes Mal dieses ganz eigene Tempo, dieses wilde Durcheinander, dieses „alle rennen – einer trifft“.
Und dann: Abpfiff. 38:21. Fertig.
VfL Herford E1 – TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck E2
Endstand: 38:21 (16:12)
Und dieses Finale hatte einen besonderen Rahmen:
Endlich wieder echte Heimspiel-Atmosphäre im FGH. Unser „Wohnzimmer“.
Nur das erste und jetzt das letzte Saisonspiel durften wir hier bestreiten. Dazwischen: Ausweichhallen, fremde Linien, andere Tore. Umso größer die Freude, noch einmal zuhause aufzulaufen. Zusätzliche Motivation? Ganz sicher.
Doch der Reihe nach.
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Ein Gegner mit Mut – und wir mittendrin
Jöllenbeck kam mit breiter Brust. Zwei Siege in Serie. Selbstvertrauen im Gepäck. Und das merkte man. Sie spielten frech, schnell, ohne Angst. Besonders in der ersten Halbzeit hielten sie dagegen, suchten das Eins-gegen-eins, warfen alles rein.
Und wir?
Mussten uns erst sortieren.
Dann aber: Unsere Defensive gewann spürbar an Stabilität und Konsequenz.
Schnellere Beine. Klare Abschlüsse.
16:12 zur Pause. Kein Spaziergang – sondern Arbeit.
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Dann kam der Moment
Wiederanpfiff. Noch einmal ausgeglichen. Noch einmal Tempo auf beiden Seiten.
Und plötzlich kippte es.
Mehr Bewegung ohne Ball. Bessere Entscheidungen. Konsequente Abschlüsse. Schritt für Schritt wuchs der Vorsprung. Nicht laut. Nicht hektisch. Sondern entschlossen.
38:21.
Ein Ergebnis, das zeigt, wie weit diese Mannschaft gekommen ist.
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Mehr als nur Tore
Jeder bekam Spielzeit. Jeder war Teil dieses Abschlusses.
Man sah Fortschritte – technisch, taktisch, aber vor allem im Zusammenspiel.
Da wurde dirigiert. Unterstützt. Abgeklatscht.
Kein Einzelstück. Sondern ein Team.
Vizemeister. Zweiter Platz.
Doch viel wichtiger: Entwicklung.
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Respekt nach Jöllenbeck
Die E2 hat besonders im ersten Durchgang gezeigt, was in ihr steckt. Mutig, lernbereit, mit Tempo. Ein Team, das definitiv nach vorne schaut.
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Und dann wurde es noch einmal besonders
Nach dem Abpfiff kamen beide Teams noch einmal zusammen. Kein Gegner mehr. Keine Abwehr, kein Angriff.
Ein gemeinsames Foto als Erinnerung an diese Saison – und an das, was Handball über Vereinsgrenzen hinaus ausmacht:
Leidenschaft.
Zusammenhalt.
Und vor allem: Spaß.
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Und jetzt?
Der kleine Ball bleibt zurück.
Die angehängten Torlatten auch.
Vorhang auf für ein neues Kapitel in der D-Jugend.
Größerer Ball. Neues Spielsystem. Andere Regeln. Mehr Raum. Mehr Verantwortung.
Die Vorbereitung läuft. Die Motivation stimmt.
Das war nicht das Ende.
Das war der Anfang.


